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Int. Frauentag
FrauenORT Ingrid Buck in Aurich eröffnet
08.06.2018
Grundschüler aus Wallinghausen eröffneten die Fest-Veranstaltung zum FrauenORT Ingrid Buck im Historischen Museum.
Vor dem Pingelhuus wurden historische Trachten vorgestellt, die unter anderem nach dem Lütetsburger Hausbuch des Häuptlings Unico Manninga gefertigt wurden.
Sehr eindrucksvoll waren auch die Darbietungen der Volkstanzgruppe Sandhorst vor der Ostfriesischen Landschaft.
Iris Horn und ihre Mutter (alias Herma Peters) nach der szenischen Darstellung im Ständesaal der Ostfriesischen Landschaft.
Am Ende der Fünf-Sterne-Veranstaltung gibt es Blumen für die Organisatorinnen, darunter unsere Clubschwester Hedwig Hangen (Mitte).
Seit dem 8. Juni 2018 gibt es auch einen frauenORT Aurich, den sechsten in Ostfriesland und den 36. In Niedersachsen. Die Volkskundlerin Ingrid Buck hat ihm ihren Namen gegeben. Sie war am 8. Juni 1968, also genau 50 Jahre früher, zur Landschaftsrätin ernannt worden – der ersten und bislang einzigen! Unsere Clubschwester Dr. Hedwig Hangen gehört neben Brigitte Junge, der Leiterin des Historischen Museums in Aurich, sowie der städtischen Gleichstellungsbeauftragten Birgit Ehring-Timm und Dr. Nina Hennig, jetzige Volkskundlerin der Ostfriesischen Landschaft, zu dem Organisationsteam, das eine Fünf-Sterne-Veranstaltung auf die Beine gestellt hat, wie Ursula Thümler, die Vorsitzende des Kuratoriums frauenORTE Niedersachsen, in ihrem Grußwort betonte.

Die Eröffnung des frauenORTs begann in dem Historischen Museum, das nach Ansicht von Grundschülern aus Wallinghausen mindestens fünf Sterne verdient hat. Die Kinder hatten Plakate gestaltet, auf denen sie die traditionellen ostfriesischen Bräuche vorstellen – einer der Forschungsbereiche von Ingrid Buck. Nachdem die Schüler die zahlreichen Teilnehmer der Eröffnung mit interessanten Kurzvorträgen in diese Thematik eingeführt hatten, begaben sich alle vor das Tor des Museums, wo Iris Horn, die Tochter von Ingrid Buck, zusammen mit Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst eine Plakette zu Ehren ihrer Mutter enthüllte.

Vor einer großen Menschenmenge enthüllte Iris Horn, die Tochter von Ingrid Buck, die Plakette zu Ehren ihrer Mutter.
Auch das Fernsehen hielt das denkwürdige Ereignis fest und filmte Iris Horn bei dem Festakt.
Nächste Station war das Pingelhuus, wo der Vorsitzende des Auricher Heimatvereins, Heinz-Wilhelm Schnieders, Wissenswertes über ostfriesische Trachten und Kleidung erzählte – auch dies ein Forschungsbereich von Ingrid Buck. Besonders beeindruckten die von Heimatvereinsmitgliedern vorgeführten prachtvollen Kleider, die nach dem Hausbuch des ostfriesischen Häuptlings Unico Manninga (1592-1588) für die Volkstanzgruppe geschaffen worden sind. Wir hatten uns noch vor unserer Clubgründung mit diesem Thema eingehend beschäftigt und Karten mit Motiven aus diesem Trachtenbuch gedruckt, um auf diese Weise Spenden für unser damaliges Projekt „Familie in Not“ zu gewinnen. Anschließend führte die Volkstanzgruppe Sandhorst dazu passende Tänze auf dem Vorplatz der Ostfriesischen Landschaft auf.

Im Ständesaal der Ostfriesischen Landschaft begegnete Iris Horn ihrer Mutter Ingrid Buck, die von Herma Peters von der Niederdeutschen Bühne Aurich verkörpert wurde. Während sie eine Landschaftssitzung vorbereitete, ließ Ingrid Buck ihr Leben Revue passieren. Wie Iris Horn zum Schluss ihre Mutter begrüßte, hat die zahlreichen Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung sehr beeindruckt, zu denen auch unsere ehemalige Clubschwester Uda van der Nahmer, die ehemalige Leiterin der Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft, gehörte. Sie wechselte 2008 als Äbtissin zum Stift Fischbeck und ist seitdem Mitglied des Clubs Hameln/Pyrmont. Unsere Präsidentin Eva Requardt-Schohaus freute sich sehr, sie bei dieser Gelegenheit einmal wiederzusehen. Unsere Clubschwester Henni Krabbe nahm in ihrer offiziellen Funktion als Kreisrätin an der Veranstaltung teil.

An die wunderbar umgesetzten Szenen aus dem Leben und Schaffen von Ingrid Buck schlossen sich eine Reihe von informativen Grußworten und schließlich eine berührende Laudatio von Brigitte Junge an, die Ingrid Buck noch kennengelernt hatte.
Politikerinnen plaudern aus dem Nähkästchen
SI Veranstaltung, 05.03.2018
Unsere Schriftführerin Henni Krabbe und Heike-Maria Pilk mit einem Foto, das am 19. Juli 1889 von Clara Zetkin aufgenommen wurde.
Europahaus-Leiterin Heike-Maria Pilk begrüßte Gitta Connemann.
Die 20-jährige Syrerin Aseel Alhafez trug zu Beginn ein Gedicht über ihre Mutter vor.
Die Gesprächsrunde (v. l.): MdB Gitta Connemann (CDU), MdL Hillgriet Eilers (FDP), Moderatorin Heika-Maria Pilk und Kreistagsabgeordnete Gila Altmann (Bündnis 90/Die Grünen).
Die Zuhörer lauschten den Ausführungen der Politikerinnen sehr interessiert.
Im Anschluss bildeten sich kleine Gesprächsrunden.
Auch in diesem Jahr nahmen wir an den Auricher Frauenwochen teil, die diesmal auf 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland zurückblickten. Aus diesem Anlass haben wir eine Gesprächsrunde mit ostfriesischen Politikerinnen im Europahaus in Aurich organisiert, die viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit fand (siehe Presse). „Frauen an die Macht!? Haben 100 Jahre Frauenwahlrecht zur Gleichberechtigung geführt?“ war die Veranstaltung überschrieben, die von Europahaus-Leiterin Heike-Maria Pilk moderiert wurde. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, (CDU), die Landtagsabgeordnete Hillgriet Eilers (FDP) und die Kreistagsabgeordnete und Ratsfrau Gila Altmann (Bündnis 90/Die Grünen) erzählten den gebannt lauschenden Zuhörerinnen und einigen Zuhörern mit erfrischender Ehrlichkeit, warum sie Politikerinnen geworden sind, wie ihr bisheriger Lebensweg aussah und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. „Selten habe ich eine so offene Atmosphäre wie gestern Abend erlebt“, schrieb uns Frau Connemann in einem Dankesbrief am Tag danach. „Jede der dort Anwesenden war bereit zuzuhören, etwas von sich preiszugeben, Gemeinsamkeit zu wagen. Aus meiner Sicht ist dies der einzige Weg, damit irgendwann aus rechtlicher Gleichberechtigung auch eine faktische wird.“
Über Altersarmut bei den Auricher Frauenwochen informiert
28.03.2017
Henni Krabbe (links) und Hedwig Hangen machen eine Verschnaufpause, nachdem sie unsere Stand im Auricher Rathaus aufgebaut haben.
Bei Radio Ostfriesland informierten am 19. Februar über die Auricher Frauenwochen (v. l.): Anna Sacher, Hebamme in Aurich, Eva Requardt-Schohaus, Präsidentin vom SI-Club Ostfriesland-Norden, Angelika Heinich vom Europahaus, Sprecherin der AG Auricher Frauen und Birgit Ehring-Timm, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Aurich.
Die Zuhörerinnen lauschen konzentriert.
Beim Equal Pay auf dem Auricher Marktplatz verteilte auch unsere Clubschwester Dr. Agnes Strehlau-Weise rote Taschen.
Christina Bylow bei ihrem Vortrag.
An den diesjährigen 27. Auricher Frauenwochen haben wir uns mit einem Vortrag zum Thema Altersarmut beteiligt: Die bekannte Autorin Christina Bylow sprach über die Frauen der Babyboomer-Generation (Jahrgänge 1958 bis 1968), die so gut ausgebildet sind wie keine Frauengeneration vor ihnen und dennoch Angst davor haben müssen, dass sie im Alter auf Grundsicherung angewiesen sind.

„Ausgebildet - Ausgebootet - Abgespeist“ lautete der Titel unserer Veranstaltung, die im Forum der Ostfriesischen Landschaft stattfand. Unsere Präsidentin Eva Requardt-Schohaus informierte über das Thema bei einer Sendung von Radio Ostfriesland über die 27. Auricher Frauenwochen. Außerdem war unser Club bei der Ausstellung zu den Frauenwochen im Auricher Rathaus mit einem Stand präsent. Dort zeigten wir Plakate zum Thema Altersarmut, die uns der SI-Club Delmenhorst zur Verfügung gestellt hat.
„Frau, sei mutig, aber pass auch auf dich auf“
15.03.2012
„Wie Frau ihren Mann steht“, lautete unsere gut besuchte Veranstaltung zum Internationalen Frauentag, zu der wir am 15. März 2012 in den Kulturbunker an der Geibelstraße in Emden eingeladen hatten. Moderiert wurde sie von unserer damaligen Präsidentin Gerta Berghaus. Zu Beginn informierte die Diplom-Pädagogin Antje Gronewold vom Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Hochschule Emden-Leer unter dem Titel „Frau, sei mutig, aber pass auch auf dich auf“ über den Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der mit umfangreichem Zahlenmaterial nachweist, dass von Gleichstellung nach wie vor keine Rede sein kann.

Club-Präsidentin Gerta Berghaus begrüßt die Teilnehmerinnen im Kulturbunker
Antje Gronewold hält den Festvortrag: „Frau sei mutig aber pass auf Dich auf!“
Die Unternehmensberaterin Susanne Tertilt gehört zu den „Frauen, die ihren Mann stehen“.
Wie Frauen dennoch ihren Mann stehen, erläuterten in Kurzvorträgen drei Frauen aus drei Generationen: Die 1953 geborene Diplom-Ingenieurin Elke Brüning aus Emden ist die erste Frau, die den Weg des Wasserbauers an der Uni eingeschlagen hat. Sie betreute von einer kleinen Emder Firma aus Bauarbeiten in Nordafrika. 1962 übernahm sie zusammen mit ihrem Mann das Familienunternehmen in der dritten Generation. Wie ihr gelingt es auch der Unternehmensberaterin Susanne Tertilt aus Aurich, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Die Studentin Sabrina Gavars absolvierte zunächst eine Ausbildung als Kraftfahrzeug-Mechanikerin, bestand eine Offiziersanwärter-Eignungsprüfung und studierte schließlich Kunst an der Hochschule Emden-Leer. Dort engagierte sie sich in dem Projekt „Frauen malen im Kulturbunker“, dessen Ergebnisse in der „Baustelle Kunst“ an diesem Abend bewundert werden konnten. Für dieses Projekt wurde auch an diesem Abend gespendet. Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch die Bauchtanzgruppe des Emder Turnvereins unter der Leitung von Martha Pira.
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